IRRE - Die Freiburger Hilfsgemeinschaft

Dokumentarfilm von Reinhild Dettmer-Finke

83 Min., 2020

In einer Altbauetage mitten in Freiburg treffen sich regelmäßig Menschen zum Austausch beim „Mittagstisch“ und im „Club 55“ der Freiburger Hilfsgemeinschaft, der zweitältesten Einrichtung für psychisch Erkrankte in Deutschland. Die meisten Besucher*innen waren jahrzehntelang immer wieder in der Psychiatrie. In beeindruckender Offenheit sprechen sie von den dort gemachten Erfahrungen, vom Leben mit einer psychischen Erkrankung, ihrem Alltag und von ihrer häufig prekären Lebenssituation.

„IRRE - Die Freiburger Hilfsgemeinschaft“ stellt auf einfühlsame Weise psychisch Erkrankte aus unserer Mitte vor. Betroffene erzählen, wie ihre Krankheit plötzlich in ihr Leben tritt. Wie alles aus den Fugen gerät, wie ihre Mitmenschen reagieren und sich Gewohnheiten, Lebenseinstellungen, Ziele verändern.

Der Film soll helfen, Menschen mit psychiatrischer Diagnose und ihre Erkrankung zu verstehen, und zu ihrer Entstigmatisierung beitragen. Er möchte dem breiten Publikum zeigen, dass es durchaus menschlich ist „irre“ zu sein.

Crew

Buch, Regie: Reinhild Dettmer-Finke

Bildgestaltung: Ingo  Behring

Ton: Joachim Lutz, Rebecca Jahn, Feras Haddad 

Montage: Mike Schlömer

Musik:
Simone Hering/Gesang und Gitarre, Markus Zwielich/Klavier, Sarah Di Blasio/Gesang,  Lorenz Buchholz/Musik und Gitarre 

Produzenten: Ingo Behring, Mark Klotz

Produktion: Behring Film & Klotz Media, defi-filmproduktion in Kooperation mit der Freiburger Hilfsgemeinschaft e.V.

Pressestimmen

Dass psychisch Kranke „Lebens-, Liebes- und Überlebenskünstler“ sind, wie einer von ihnen formuliert, das glaubt man nach Ansicht des Films gern. Auch wie schwierig es ist, eine Grenze zwischen „Normalität“ und „Wahnsinn“ zu ziehen. Es lohnt sehr, sich anhand von „Irre“ damit auseinanderzusetzen.
Badische Zeitung, 4.3.2020

„Irre“ würdigt nicht nur die 50-jährige Arbeit der Freiburger Hilfsgemeinschaft. „Irre“ ist gleichzeitig ein wunderbares Porträt dessen, was Gemeindepsychiatrie 2020 leisten kann... Ich wünsche dem Film viele Projektionen und ein aufmerksames Publikum.
Soziale Psychiatrie 01/2021

Pressematerial

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